Samstag, 26. April 2014

Gelesen: "Mohnschnecke" von Anna Koschka

(Von Lovelybooks:)
Dotti Wilcek, die wir schon aus dem "Naschmarkt" kennen, steht gerade hinter einer Trennung, als ihr ein geheimnisvolles Buch mit Rezepten in die Hände fällt.
Wieder einmal mit viel Humor und ein wenig Mystery erzählt Anna Koschka die abschließenden Ereignisse um ihre Dotti und ... alle anderen.
Es tauchen auch wieder Figuren aus früheren Erzählungen der Autorin auf.
Inhaltlich war es nicht so ganz meins (Happy End Allergie habe ich aber eigentlich nicht), daher einen Punkt von den maximalen fünf entfernt. Trotzdem hat mich der Schreibstil wieder überzeugt, dass die vier Punkte völlig gerechtfertigt sind.

Sonntag, 23. Februar 2014

Gelesen: "Das magische Juwel" von Rosemary Kirstein

(Von Lovelybooks:)

Steuerfrauen sind ein Orden, der sich der Erforschung von Geheimnissen und der Wahrheit verpflichtet hat. Die Steuerfrau Rowan findet ein Juwel unbekannten Ursprungs und versucht etwas über dessen Herkunft herauszufinden. Doch damit erregt sie die Aufmerksamkeit der Magier, die die Gegenspieler der Steuerfrauen sind, weil sie ihre Geheimnisse für sich behalten. Wie gut, dass Rowan von der Saumländerin (Barbarin) Bel in ihren Nachforschungen unterstützt wird. Doch um weiter zu forschen, muss sich Rowan als jemand anders ausgeben, etwas, das der Wahrheitsliebe der Steuerfrauen zuwider läuft.

Ich muss gestehen, nach mehreren Büchern mit einer eher mittleren Bewertung ist dieser Roman wieder einer, der mich eher anspricht. Schön und flüssig zu lesen, nur hin und wieder scheint Kirstein ein wenig mit der Perspektive Schwierigkeiten zu haben. Ein Manko ist noch, dass dieses Buch das erste einer Reihe ist und man dies doch deutlich merkt. Es sind nicht alle Handlungsstränge zu Ende geführt.
Daher nur vier von fünf Sternen.

Samstag, 1. Februar 2014

Gelesen: "PragMagisch" von Teresa Ginsberg und Sina Schneider (Hrsg.)

(Von Lovelybooks)
Da ich ja dieses Jahr im Sommer zum ersten Mal die tschechische Hauptstadt besucht habe, war dieses Buch sozusagen Pflichtlektüre für mich. Nach der Lektüre ist das kurze Fazit: Mal so mal so ...
Natürlich ist dies eine Anthologie von verschiedenen Autoren und demzufolge besteht immer ein wenig das "Problem", dass einem die einen Autoren vom Schreibstil eher zusagen als andere. Das war auch hier der Fall. Eine Geschichte hat mich besonders gerührt, was aber wohl mit meinen derzeitigen "Lebensfragen" zu tun hat ...
Genremäßig pendelt dieses Buch immer ein wenig zwischen nüchterner Erzählung, magischem Realismus, Märchen und Fantasy. Wer sich daran nicht stört, dem kann ich "PragMagisch" durchaus empfehlen. Auch wenn sich die Schauplätze der Handlung wiederholen (wer über Prag schreibt, kommt halt an der Moldau und der Karlsbrücke nicht vorbei).

Sonntag, 26. Januar 2014

Gelesen: "Sterne von Eger" von Géza Gárdonyi

(Von Lovelybooks:)

Gárdonyis Buch "Sterne von Eger" beschäftigt sich mit dem ungarischen Soldaten Gergely Bornemissza, sein Leben und wie er schließlich die Belagerung der Stadt Eger durch die Türken (1552) erlebt und übersteht.
Die Erlebnisse sind alle sehr plastisch beschrieben und die historischen Gegebenheiten wohl gut recherchiert (heißt es ... ich weiß leider nicht genug über Geschichte, um das wirklich nachzuprüfen). Lediglich die Zahl der Angreifer wurde wohl etwas übertrieben, um die Ereignisse heroischer erscheinen zu lassen. Und damit kommen wir auch gleich zum großen Manko dieses Buches: Es trieft nur so von ungarischem Patriotismus. Verständlich, wenn man bedenkt, in welcher Zeit es geschrieben wurde (Ende 19.Jh), aber heute eben nicht mehr wirklich zeitgemäß in der vermittelten Moral.
Trotzdem lohnt sich das Buch als anschauliche (militär-)historische Quelle. Sprachlich auffällig fand ich den plötzlichen Wechsel in die Gegenwartsform, wenn Schlachtszenen geschildert werden. Passte in dem Fall aber, um sie lebensnaher zu schildern.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Gelesen: "The fault in our stars" von John Green

(Von Lovelybooks:)
Hazel ist ein Mädchen, dass Bücher liebt ... und an Krebs erkrankt ist. Ein Buch, was sie besonders mag ist "An Imperial Affliction" des Autors Peter van Houten. Leider endet dieses Buch offen und es ist ihr größter Wunsch, zu wissen, wie es denn ausgeht.
Als sie in einer Selbsthilfegruppe den Jungen Augustus Walters kennenlernt (und sich in ihn verliebt), rückt die Erfüllung ihres Wunsches plötzlich in greifbare Nähe.

Da ich "Eine wie Alaska" mit großem Vergnügen gelesen habe, wusste ich, dass mir "The fault in our stars" (dt. "das Schicksal ist ein mieser Verräter") auch gefallen würde. Das tat es auch. Die Figuren sind allesamt (mehr oder weniger) liebenswert, das Buch enthält sowohl traurige als auch lustige Momente und es bleibt die spannende Frage, wie es denn letztlich ausgeht.

Sonntag, 14. Juli 2013

Gelesen: "Die Spiderwick Geheimnisse" von Holly Black

(Von Lovelybooks:)
Bei diesem Klassiker hatte ich - muss ich gestehen - zuerst den Film gesehen und jetzt erst das Buch gelesen. Es hat mir aber nicht geschadet, denn beides hat mir gut gefallen.
Es geht um Jared, der mit seinem Zwillingsbruder Simon, seiner Schwester Mallory und seiner Mutter in das Haus seiner Tante zieht. Zunächst ist keiner der drei begeistert, aber nach und nach entdecken sie, dass das Haus mehrere magische Geheimnisse birgt, die es zu erforschen und letztlich auch zu verteidigen gilt.
Das Buch ist leicht zu lesen, spannend und lustig. Zumindest meine Ausgabe ist dazu sehr schön illustriert (von Tony DiTerlizzi). Fast ein Muß für alle Kinder (oder Erwachsene?), die gern in Geheimnissen herumstöbern. Zumal auch noch mit klassischen Rollenbildern gebrochen wird: So ist es das Mädchen Mallory, dass sich mutig in den Kampf mit dem Fechtdegen stürzt und der Junge Simon, der eine besondere Begabung für den Umgang mit Tieren hat.

Sonntag, 30. Juni 2013

Gelesen: "Grim - Die Flamme der Nacht" von Gesa Schwartz

(Von Lovelybooks:)

Wieder mal ist es schwer, etwas über den Inhalt zu verraten, ohne irgendwie zu spoilern. Mein Versuch:
1. Es geht um Vampire.
2. Es geht um Dämonen.
3. Ein Nebel versetzt die Menschen reihenweise in Schlaf.
Natürlich geht es auch wieder um Mia, Grimm und all die anderen Figuren, die man schon aus den vorigen Bänden kennt.

Dieses Buch ist meiner Meinung - das muss ich leider sagen - der Schwachpunkt der Trilogie. Mag sein, dass es daran liegt, dass mir Vampirgeschichten thematisch nicht wirklich nahestehen. Mag sein, dass ich für die ausufernden Action- und Splatter-Horror-Beschreibungen nicht wirklich empfänglich bin. Was ich aber hier wirklich als störend empfunden habe, war die Fülle von Details, mit der der Leser hier konfrontiert wird, ohne dass sich Gesa Schwartz hier Zeit genommen hätte, die Erlebnisse zu vertiefen. Am Ende gibt sich das wieder etwas, so dass das Buch insgesamt noch einmal "gerade so" die Kurve kriegt.

Aber nachdem mich Teil 1 so begeistert hatte, ist Teil 3 jetzt doch etwas ernüchternd.